Typische Begriffe in Web-Design und Web-Entwicklung

HTML (Hypertext Markup Language): Ist die Auszeichnungssprache (von vielen fälschlicherweise auch als Programmiersprache bezeichnet) in den Websites verfasst und strukturiert werden. Hier wird der Grundstein für jede Website gelegt.

CSS (Cascading Style Sheets): Ist eine weitere Sprache des World Wide Web (www). Speziell ist es eine sogenannte Stylesheet-Sprache. Hier das Aussehen einer Website festgelegt. Das sogenannte Layout. So können alle Seiten einer Website zentral in einem Dokument verwaltet werden. Vor Einführung des CSS wurde das Layout im HTML-Code festgelegt und jede kleine Änderung musste mühselig auf jeder Seite vorgenommen werden.

PHP: Ist eine Scriptsprache, die vor allem für dynamische Websites und Web-Anwendungen verwendet. Sie erinnert in ihrem Aufbau an Perl und C.

JavaScript: Ist ebenfalls eine Scriptsprache für dynamische Websites und Web-Anwendungen.

JQuery: Ist eine freie JavaScript-Bibliothek. Sie erweitert die Funktionen von JavaScript und ermöglicht so noch komplexere Websites.

MySQL/SQL: Ist eine Datenbanksprache. Diese wird zum Beispiel verwendet, um Login-Informationen zu speichern und abzufragen. Oder eine Adresse einem Kunden zuzuordnen so dass dieser nicht bei jeder Bestellung alles neu eingeben muss.

Homepage: Wird häufig als Bezeichnung für die eigene Website genutzt, das ist aber nicht ganz richtig. Als Homepage bezeichnet man Startseite eines Internetauftritts. Diese werden häufig sogar Home genannt. Auch hier bei WebDragon.

Landingpage: Ist eine spezielle Marketing-Seite. Diese wird meist vor der eigentlichen Website aufgerufen. Eine Art Schaufenster vor dem Schaufenster. Ein Trend der sich bei Website-betreibern großer Beliebtheit erfreut, bei Kunden aber Abneigung hervorruft und oft dafür sorgt das eine Website nicht besucht wird. Darum verzichte ich selbst auf eine solche Landdingpage und verlinke lieber direkt auf passende Seiten meiner Website.

SEO (Search Engine Optimierung): zu Deutsch: Suchmaschinen Optimierung. Ist das Anpassen von Websites an Suchmaschinen wie Google oder bing. Das bedeutet konkret bestimmte Muster im Code der Website zu beachten und die Website mit dem Unternehmensprofil der Suchmaschine zu verbinden. Außerdem gibt es noch eigne weitere Punkte, die man beachten kann, dass hier zu erklären würde den Rahmen aber sprengen.

Suchmaschine: Websites zur Informationssuche. Wie zum Beispiel Google und bing.

Webcrawler/crawling: Webcrawler sind Programme, die das Internet durchsuchen und Websites analysieren und indexieren. Anhand dieser Daten werden die Websites in der Anzeige von Suchmaschinen-Ergebnissen gelistet.

Indexierung: Das Aufnehmen von Informationen, die beim crawling gewonnen wurden, in den Index. Die Informationen werden nach bestimmten Kriterien sortiert undaufgenommen. Zum Bespiel nach Schlagwort/Suchwort und passendem Inhalt und alle zusammen bilden den Index.

Layout: Ist das Design einer Website. Vor allem der Seitenaufbau. Also wo kommt die Überschrift hin, wo welcher Text und wo die Bilder.

dynamische und statische Website: Dynamisch sind Websites die nicht statisch (also gleichbleibend) sind, sondern sich speziell an den Besucher anpassen. Wie zum Beispiel ein Online-Shop der Ihnen Angebote passend zu Ihrem letzten kauf zeigt. Dazu werden die Inhalte von einem Anwendungsserver von Datenbanken abgerufen und jedes Mal neu zusammengesetzt. Statische Websites hingegen zeigen immer dieselben Inhalte.

responsive Website: Responsive (reagierend) Webdesign „reagiert“ auf bestimmte Faktoren z.B. die Bildschirmgröße und passt die Website automatisch an, so dass die Website auf allen gängigen Geräten funktioniert und gut aussieht.

Webanwendungen: Sind Programme, die nicht auf dem PC des Nutzers gespeichert werden, sondern „online“ Funktionieren. Also im Browser. Dazu zählen z. B. Browsergames.

Browser: : Ist das Programm mit dem Internetseiten angezeigt werden. Am bekanntesten sind Firefox, Opera, Google Chrome, Safari, Microsoft Edge. Aber es gibt noch viele mehr.

WWW (World Wide Web): ): Ist ein System durch welches im Internet auffindbare Websites abgerufen werden können. Damit handelt es sich vereinfacht gesagt um einen „Dienst“ oder eine „Funktion“ des Internets.

CMS (Content-Management-System): Ist ein System mit dem mehrere Personen digitale Inhalten (meist Websites) gemeinsam erstellen, bearbeiten und organisieren können. Die bekanntesten sind Joomla, WordPress, Contao, Drupal und Grav.

Typo3: Ist ein auf PHP basierendes CMS

WordPress: Ist ein freies CMS. Es gehört zu den bekanntesten und meiner Meinung nach umfangreichsten CMS. Es erfreut sich großer Beliebtheit und wird ständig weiterentwickelt.

Homepage-Baukasten: Ist wie der Name schon vermuten lässt eine ganz einfache Methode sich selbst eine Website zusammen zu basteln. Oft wird mit kostenlosen Websites geworben. Diese sind in Ihrem Umfang oft stark eingeschränkt und man muss viele Funktionen kostenpflichtig zu buchen. Leider sieht man den meisten Websites, die mit einem Baukasten gemacht wurden, das auch an.

Frontend: Ist der teil einer Website den der Besucher sehen kann. Zum Beispiel die Benutzer-Oberfläche.

Backend: Ist das technische System einer Website. Also die Anwendungen und Prozesse die vom Besucher ungesehen im Hintergrund laufen.

XML (Extensible Markup Language): Ist eine Auszeichnungssprache, in der in der nach einer Hirche geordnete Daten dargestellt und in einer Textdatei gespeichert werden. Diese können sowohl von Menschen als auch von Maschinen gelesen werden.

Dom (Document Object Model): Ist eine Programmierschnittstelle. Hier werden die HTML und XML-Komponenten einer Website Baumartig (also von der Krone bis zur Wurzel) dargestellt werden. Also Absatz, Überschrift, Bild, etc.

http/https (Hypertext Transfer Protocol): Ist ein Protokoll zur Datenübertragung. Es wird hauptsächlich zur Übertragung von Websites verwendet. In der Webentwicklung meist von einem Server zum Browser. Dabei bedeutet https das die Übertragung verschlüsselt ist, also keine dritte Person mitlesen kann.

FTP (File Transfer Protocol): Ist ein Protokoll mit dem daten übertragen werden können. Im Rahmen der Web-Entwicklung vor allem Website-Daten von einen PC auf einen Server.

W3C (World Wide Web Consortium): Ist ein Gremium zur Standardisierung des WWW. Sie entwickeln das WWW immer weiter und legen neue Standards fest. So ist es möglich das die vielen verschiedenen Browser alle Websites gleich anzeigen können. Vorausgesetzt sie kommen mit den Neuerungen mit.

Coroprate Identity: : Das ist die Firmenidentität. Also das Logo und das Designkonzept, meist bestehend aus Farben und Schriftarten. So ist ein Unternehmen leichter wiederzuerkennen und der Kunde weiß sofort das z. B. dieses Produkt zu seiner/ihrer Lieblingsfirma gehört.

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Schreiben Sie mir gerne unter info@web-dragon.de mit dem Betreff: „Begriffe“ und ich werde sie ergänzen.

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